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Slow Fashion

Die Industrialisierung der Mode in den letzten Jahrzehnten hat uns derart billige Kleidung beschert, dass sie zum Wegwerfartikel geworden ist. Dass in den Produktionsländern von Billig-Massenware Menschen und Ressourcen ausgebeutet werden, ist mittlerweile hinlänglich bekannt.
Wer auf regional gefertigte Kleidung und Slow Fashion setzt, kann einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit in der Mode leisten.

Was ist Slow Fashion?

Bei Slow Fashion geht es nicht darum, einen Markt zu bedienen, der auf schnelle Trends und einen möglichst raschen Umschlag von Kleidung setzt. Vielmehr ist das Ziel, durch hochwertige Stoffe, raffinierte Schnittgebung und gute Verarbeitung der Kleidung wieder mehr Wert und Dauerhaftigkeit zu geben. Um Ressourcen zu schonen und die Lebensdauer von Kleidung zu erhöhen, spielt auch deren Reparatur eine wichtige Rolle.

Nachhaltige Rohstoffe

Bio-Baumwolle, die für viele als Inbegriff nachhaltiger Mode gesehen wird, ist in Wahrheit nur ein Beitrag zum großen Ganzen. Leinenstoffe beispielsweise, die im europäischen Raum hergestellt werden, sind von Natur aus umweltfreundlich in der Produktion, da für den Flachsanbau wenig bis gar keine Pestizide eingesetzt werden müssen. Neben dem Vorteil der kurzen Transportwege entsteht durch den Einsatz von regional produziertem Leinen eine transparente und nachhaltige Wertschöpfungskette.

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